Bund beschließt Corona-Hilfen für Tierheime – 5 Millionen Euro für den

Mit Familienhund Lana Bild: Julia Roßner

Im Rahmen seiner „Bereinigungssitzung“ hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages für den kommenden Haushalt im Jahr 2021 5 Millionen Euro an coronabedingten Hilfen für Tierheime bundesweit beschlossen. Diese sollen in Form von einmaligen Betriebskostenzuschüssen erfolgen.

Karin Logemann, landwirtschaftspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, begrüßt dieses wichtige Signal: „Die beschlossenen Mittel sind ein richtiges und notwendiges Zeichen für die Tierheime in Deutschland. Es freut mich, dass auf diese Weise vielerorts die Arbeitsfähigkeit der häufig ehrenamtlich organsierten Heime während der Corona-Pandemie gestützt werden kann!“

Logemann verweist auf die finanzielle Situation vieler Tierheime, die nicht selten 50 Prozent weniger Spendeneinnahmen zu verzeichnen haben und sich um das Wohl ihrer Tiere sorgen müssen. „Wenn Einnahmen durch Spenden beispielsweise ausbleiben, müssen wir uns nichts vormachen: Der Tierschutz leidet massiv“, erklärt Logemann. Rückläufige Spenden und Investitionsrückstände hätten die Situation der Tierheime während der Corona-Krise nochmals massiv verschärft.

Die SPD-geführte Landesregierung hat bereits Anfang Oktober vermeldet, 485.000 Euro für in Not geratene Tierheime und tierheimähnlichen Einrichtungen bereitzustellen, um diese während der Corona-Pandemie zu unterstützen. „Wir müssen und werden dafür Sorge tragen, dass die Versorgung der Tiere sichergestellt ist“, bekräftigt die SPD-Politikerin.